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Der Wörthersee.

Um ihn ranken sich Legenden und Geschichten, er ist bekannt aus Film und Fernsehen und bei Einheimischen, Gästen aus aller Welt und Jet-Set-Prominenz gleichermaßen beliebt. Bei Klagenfurt befindet sich seine wunderschöne Ostbucht, die sich bis Maria Wörth erstreckt. Die Strandbäder Klagenfurt, Maria Loretto und Maiernigg laden mit grünen Liegenwiesen unter schattenspendenden Bäumen zum Baden in einem der wärmsten Alpenseen Europas ein. Bootsverleihe und FunSportarten wie Banane fahren oder Water Walking machen die Freude am Wasser zum kleinen Abenteuer. Im weitläufigen Europapark mit Skateranlage und Erlebnisspielplatz kann man  die Seele baumeln lassen, sich sportlich betätigen oder bei einem gemütlichen Spaziergang ein leckeres Eis zu genießen. Auch ein Campingplatz fehlt nicht – nähere Informationen dazu erhalten Sie HIER.

Schöne Spaziergänge und Radtouren beginnen in Klagenfurt oft entlang des Lendkanals oder am Ufer des Wörthersees. Die Halbinsel Loretto ist ein idyllisches Plätzchen direkt im Wasser und bietet mit Bar und Restaurant auch Kulinarisches. Das Kreuzbergl entpuppt sich als Ruheoase, denn nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt spaziert man durch den Wald und an den kleinen Teichen vorbei.

EUROPASCHUTZGEBIET HÖFLEIN MOOR

Derzeit einziges Naturschutzgebiet in der Marktgemeinde Ebenthal ist das im Jahre 1965 per Verordnung der Landesregierung unter Schutz gestellte "Höflein Moor" bei Schwarz. Nach Anerkennung der besonderen Schutzwürdigkeit durch die Europäische Union im Jahr 2008, wurde das Moor mittels Verordnung der Kärntner Landesregierung zusätzlich in den Rang eines Natura 2000 Europaschutzgebietes erhoben.

Das Schutzgebiet liegt in einer Seehöhe von etwa 770 Metern in einer flachen Mulde, die derzeit zum größten Teil von Wald umgeben ist. Vom nördlichen Rand des Moores bietet sich ein prachtvoller Blick auf den Hochobir.

Als Gesteinsunterlage des Moores fungiert die Konglomeratplatte des Sattnitzstockes. Das Moor selbst verdankt seine Entstehung einer sogenannten Toteisbildung und ist damit also eiszeitlichen Ursprungs. In dieser nacheiszeitlich durch das Abschmelzen des "Toteises" entstandenen Mulde, welche durch eine etwa neun Meter dicke Schichte aus wasserdichten Tonablagerungen gegen den Untergrund abgedichtet ist, bildete sich zunächst ein kristallklarer See, der seit dem Ende der Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren allmählich verlandete. Über ersten Ablagerungen von Seeton bildeten sich während der weiteren Entwicklung Schichten von etwa zwei bis drei Meter mächtigem Seetorf, dessen pollenanalytische Untersuchung die Vegetationsentwicklung der Umgebung des Moores vom Ende der Eiszeit bis heute lückenlos dokumentiert und damit der Wissenschaft über Jahrtausende der Entwicklung Einblick gewährt.

Das Höflein Moor setzt sich derzeit aus zwei Teilen zusammen, und zwar aus einem zentralen Hochmoor, das von einem randlichen Niedermoor umgeben ist. Während sich die typische Vegetation des Hochmoores vor allem aus Torfmoosen, Rosmarinheide und Moosbeeren sowie Besenheide und Moorkiefern zusammensetzt, wird das randliche Niedermoor vor allem von sogenannten Seggen gebildet. In den äußersten Randzonen des Moores zeigt sich deutlich die allmähliche Entwicklung zu einem so genannten Schwarzerlen-Bruchwaldwald ab.

Das gesamte Moor wurde vom Österreichischen Naturschutzbund im Jahre 1995 im Rahmen der "Aktion Wiedehopf" erworben, um damit einen dauerhaften Schutz zu gewährlisten.

Bild: Höflein Moor in der Gemeinde Ebenthal Bild: Höflein Moor in der Gemeinde Ebenthal Foto: Gemeinde Ebenthal
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