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Radieschen aus dem eigenen Garten
(c) Klagenfurt Marketing, NH

Eisheilige adé! Was jetzt Klagenfurts Balkone, Hochbeete und Terrassen ziert

Klagenfurts Gärtner verraten, worauf man nun achten muss, damit die Pflanzenfreude bis in den Spätherbst anhält. Mit diesen Profi-Tipps bekommt jeder einen grünen Daumen. Also ab ins Beet!

Klagenfurt blüht auf. Endlich haben wir die Eisheiligen – das sind übrigens Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und die „kalte Sophie“ – hinter uns! Nun kann ohne Bedenken gegartelt und der grüne Daumen so richtig ausgelebt werden. Nachgefragt bei Klagenfurts besten Gärtnereien erhalten wir Profi-Tipps, wie Balkon, Hochbeet, Terrasse und Garten möglichst lange Freude bereiten.

Klagenfurts Blumen-Königin

„Da müssen Sie zur Gärtnerei Wukoutz“, wird Eva-Maria Wukoutz als Profi rund um Beet- und Balkonblumen von ihren Klagenfurter Gärtner-Kollegen bei meiner Suche nach wahren Experten wärmstens empfohlen. Wer so ein Lob vom Mitbewerb erhält, hat es sicher drauf!, dachte ich mir und stattete dem Laden einen Besuch ab.

Eva-Maria Wukoutz von der Gärtnerei Wurkoutz
Eva-Maria Wukoutz von der Gärtnerei Wurkoutz (c) Isabella Schöndofer

Sie ist Herrin über Pelargonien, Fuchsien, Surfinien, Petunien. Diese sind nicht winterhart und haben deshalb erst nach den Eisheiligen etwas draußen verloren. Im Glashaus der Familie Wukoutz vorgetrieben, können sie nach der Kälteperiode in den Außenbereich gesetzt werden.

Blumen Wukoutz
Pischeldorfer Str. 192, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
www.blumen-wukoutz.at
Tel: 0463 43407

Graupapageien zwischen Schnittblumen

Wenn es dann doch auch mal Schnittblumen für den gedeckten Tisch sein sollen, kultiviert die Gärtnerei Wukoutz auf über 2.000 Quadratmetern ganzjährig Rosen, Alstromerien, Strelizien, Anthurien, Orchideen, Gerbera und viele, viele Sorten mehr.

Immer mittendrin im Geschehen sind auch tierische Mitbewohner. Die beiden Graupapageien sind mal im Käfig – mal auch frei im Geschäftslokal oder streiten sich um einen Apfel. Die grauen Stars im Laden machen neben den vielen Blumen den Tag ganz schön bunt!

Blumenkisten-Service

Wer beruflich besonders eingespannt ist und clever zu einer schönen Blütenpracht im privaten Bereich kommen möchte, greift auf das Blumenkisten-Service der Familie Wukoutz zurück. So erspart man sich das Schleppen der Erde und die Auswahl des richtigen Düngers. Die ersten Kisten bringen Stammkunden bereits im Jänner, um sich die schönsten Pflanzen zu sichern.

Ab April wird direkt in die eigenen Blumenkisten gesetzt. Es entsteht kein Schmutz beim Pflanzen zu Hause, man erhält beste Gärtnererde und kann seine Pflanzen abholen, wenn keine Frostgefahr mehr entsteht. Die Pflege durch die Fachleute ist sogar bis zum Abholen kostenlos!

Anfängerfehler vermeiden

Aber Achtung bei der Pflege im Anfangsstadium, wenn Freude und Motivation besonders groß sind! Tipp der Expertin: „Nicht dasselbe Gießverhalten im Frühjahr anwenden, wie man im Herbst damit aufgehört hat!“ Denn die Pflanzen im Herbst waren wesentlich größer, das Wetter warm.

Also es in den ersten Wochen langsam angehen lassen und die Pflanzen zur Sicherheit auf Nässe prüfen. Zu Beginn der Saison wird in der Früh gegossen. Im Hochsommer dann abends, niemals bei extremer Sonneneinstrahlung.

Wer nach einem Goldenen Herbst bis in den November hinein Freude an seinen Balkon- und Terrassenblumen haben möchte, ist mit den robusten Pelargonien bestens beraten. Sie halten auch leichte kältere Temperaturen aus und sind auch in Sachen Pflege sehr einfach zu handhaben.

Pelargonien für den Balkon
Pelargonien für den Balkon (c) Isabella Schöndorfer

Die Erde macht’s

„Setzen sie auf eine gute Erde!“ weiß Wukoutz. Reine Gartenerde enthält zu viel Lehm, sei zu schwer und verursache die bekannte Staunässe, an der viele verzweifeln. Empfohlen wird eine gute Balkonblumenerde, der bereits beim Setzen Dauerdünger etwa in Form von Hornspäne hinzugefügt wird. Dann sind die Blumen die ersten sechs Wochen bestens versorgt. Danach kann man mit Flüssig- oder Streudünger nachhelfen.

Wer auf Heimisches Wert legt: Die Eigenmarke „Karahum“ der Kärntner Gärtner hat bereits vielen Vergleichen standgehalten. Profi-Gärtnererde, torffreie Bio-Erde und viele andere hochwertige Helferlein lassen die Herzen von Gartenfreunden höherschlagen.

DIE KÄRNTNER GÄRTNER
Museumsgasse 5, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Tel.: 0463 5850

Salat in torffreier Bio-Erde
(c) Klagenfurt Marketing, NH

Hochbeet für Dummies

In der Gärtnerei von Nikolaus Toschkov dreht sich alles um Kulinarik. So gibt es auch einen Hofladen mit allerlei Gemüse- und Frucht-Köstlichkeiten. „Gemüse von da wo’s wächst“, ist das Motto von Toschkov, der für seine alten Tomaten- und Paprikasorten bekannt ist. 8.000 Quadratmeter des Sortiments wächst unter Folie, vier Hektar wird freilandbewirtschaftet.

„Hochbeet ist kein Wunderding“, klärt Toschkov gleich zu Beginn auf. Weit verbreitet sei die Annahme, dass darin alles gelänge. „Ein Hochbeet hat den Vorteil, bei richtigem Aufbau immer fünf Grad wärmer zu sein. Man kann also mit dem Setzen ein Monat früher beginnen.“

Die Gier sei jedoch groß. Man müsse vor dem Setzen immer bedenken, wie groß eine Pflanze werde. „Alle ausgewachsenen Pflanzen brauchen ihren Platz. Der Abstand zum Setz-Nachbar muss gegeben sein.“ Ein Zucchino wird besser neben das Hochbeet in einen großen Topf gesetzt. Und auch das Gießen eines Hochbeets ist alle drei Tage völlig ausreichend.

Trendpflanzen

Ins Hochbeet wird das gesetzt, was man im täglichen Gebrauch oft verwendet: Kräuter, Kohlrabi und Salate. Toschkov verrät: „Im Kommen ist der Asiasalat, der optisch einem wildwachsenden Rucola ähnelt. Ihn kann man das ganze Jahr ernten – er wächst immer nach.“ Die Staude wird im Durchmesser bis zu 30 Zentimeter groß.

Der trendige Asiasalat schmeckt leicht nach Kren. „Dazwischen kommen Jungzwiebel. Oder man setzt einen alten Knoblauch ein. Er hält mit seinem Geruch Läuse und sogar ein wenig die Schnecken fern“, so der Garten-Profi, der stets Tipps auf Lager hat, damit das mit dem grünen Daumen auch zu Hause funktioniert.

Schnecken-Schreck

Toschkov hat drei Faustregeln, um dem leidigen Schnecken-Thema Herr zu werden: Erstens keine eigene Komposterde ins Hochbeet leeren. „Die ist zwar ansonsten super, aber man holt sich damit die Schneckeneier ins Hochbeet. Da hilft der beste Schneckenschutz rund ums Hochbeet nichts.“ Hochbeeterde also extrem durchsieben und die kleinen, weißen porozellkugelähnlichen Schneckeneier aussortieren.

Zweitens das Hochbeet alle drei bis vier Jahre aufbereiten. Ansonsten ist der Effekt eines Hochbeetes weg. Durch die Kompostierung im Hochbeet entstehen die vorteilhaften 5 Grad Temperaturunterschied. Räumt man das Beet nicht komplett aus und füllt es wieder in den ursprünglichen Schichten neu an, so hat man nach einigen Jahren ein Beet mit viel Erde. Lediglich der Vorteil der Höhe bleibt.

Drittens bei der Verwendung von Schneckenkorn genau auf die Art achten. Es gibt verschiedene Sorten: Das Haferschneckenkorn hat eine sehr gute Wirkung, die aber nach dem ersten Regen schon wieder verflogen ist. Das Bio-Schneckenkorn der Kärntner Gärtner ist tierfreundlich gegenüber Hund und Katze. Was immer hilft: Eine halbierte Dose am Rand des Hochbeets eingraben und mit Bier füllen.

Nikolaus Toschkov
Heimgartenweg 26, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Tel.: 0463 230250
www.gaertnerei-toschkov.at

Gar nicht grün hinter den Ohren

Ein überaus großes Sortiment bietet die Gärtnerei Schilcher im Süden Klagenfurts. Bereits in sechster Generation legen Gerhild und Peter Schilcher dabei ihr ganzes Herzblut in diverse Blumenarten: „Das Wichtigste ist, dass es die Seele und das Herz erfreut. Wir lieben alles, was Bienen lieben!“ Richtig bei Familie Schilcher sind Selbstversorger, die ein Hochbeet anlegen oder sich eine Minikiste am Balkon zulegen wollen.

Gerhild Schilcher von der Gärtnerei Schilcher
Gerhild Schilcher von der Gärtnerei Schilcher (c) Isabella Schöndorfer

„Balkonien ist in!“ weiß Gerhild Schilcher. Besonders junge Kunden, die noch keinen Plan vom Garteln haben, werden von der Gärtnerei grundberaten: „Garten ist learning by doing. Manche Pflanzen liegen einem, andere wiederum nicht. Und mit der Mischkulturscheibe der Kärntner Gärtner lassen sich die optimalen Partner im Beet leicht finden.“

Ab jetzt „wässriges“ Gemüse anpflanzen

Nun können auch wieder kälteempfindliche Pflanzen wie Zucchini, Kürbis, Gurken in allen Varianten und Tomaten nach draußen. Doch Achtung: Allzu lange sollte man nicht warten! Denn etwa gelbe Cocktailtomaten sind schnell ausverkauft. Da die Gärtnerei Schilcher die Artikel in 14 Gewächshäusern auf über 3.000 Quadratmeter selbst produziert, kommt keine Ware mehr nach.

Tipp fürs nächste Jahr: Bis zum Muttertag beliebte Sorten sichern und noch einige Zeit indoor pflegen, bevor sie ausgesetzt werden. Die Kärntner Gärtner wissen um ihre besondere Pflanzen-Kenntnisse: „Unser spezielles Service ist die Beratung!“ so Schilcher selbstbewusst. „Holen Sie sich einen Naschpaprika für den kleinen Balkon oder Basilikum für die Außenfensterbank – die Saison ist eröffnet!“

Gärtnerei Schilcher
Ebentaler Str. 255, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Tel.: 0463 340324

Benediktinermarkt

Auch am beliebten Klagenfurter Benediktinermarkt findet man Stände mit bunten Blumen und grünen Kräutern. Der Gartenbau von Johannes Macher erfreut sich großer Beliebtheit.

Gartenbau Johannes Macher
Pappelweg 26, 9061 Klagenfurt am Wörthersee
Tel: 0650 9787629

Direkt vor dem Gasthaus „Weinkönig“ werden donnerstags und samstags Gemüsepflanzen, saisonale Beet- und Sommerblumen, diverse Kräuter sowie blühende Stauden verkauft. Gerade beim geselligen Markttreiben bietet sich die Möglichkeit, nicht nur mit einer Vielzahl an Pflanzen sondern auch mit wertvollen Tipps nach Hause zu gehen.

Einer unserer lautet: „Genießen Sie Ihren Garten und vergießen Sie ihn nicht! Viele Pflanzen und Blumen benötigen relativ wenig Wasser und punkten mit einem geringen Pflegeaufwand. Wir beraten Sie gerne und gemeinsam finden sich die richtigen Pflanzen und Blumen für jedes Eck.

Gartenbau Auer
Möderndorfer Straße 5, 9063 Maria Saal
Tel.: 04223 2334

Gärtnerei Auer am Benediktinerplatz
Gärtnerei Auer am Benediktinerplatz (c) Isabella Schöndorfer

Blume des Jahres 2021

Beate Prachtvoll wurde zur Blume des Jahres 2021 gewählt. Sie zeigt einen leicht überhängenden Wuchs mit vielen hellrosa Blüten über dunklem, gezacktem Laub vom Mai bis zum Frost. Kommt sehr gut mit „Hitzetagen“ zurecht und fühlt sich an einem sonnigen bis halbschattigen Standort in Kisterln, Trögen und Töpfen auf Balkon und Terrasse sehr wohl.

Gemüse des Jahres 2021

Dass Tomella anders ist als andere Tomaten, erkennt man auf den ersten Blick: zwei Triebe wachsen an zwei Stäben nach oben. Durch Veredelung wurden die beiden Sorten mit derselben Wurzel verbunden und so ergibt sich eine Pflanze mit zwei verschiedenen Früchten.

Diese Tomaten werden nun nach den Eisheiligen ins Freie gesetzt. Tomella eignet sich sowohl für die Pflanzung in große Töpfe am Balkon als auch für die Beetpflanzung im Freien oder im Kleingewächshaus. Auf spezielle Gemüseerde aus dem Fachhandel achten und bei der Pflanzung ausreichend Pflanzabstand von min. 50 cm einhalten.

Der Süden blüht auf

Wenn eine Stadt ein so tüchtiges Stadtgarten-Team unter der Führung von Heinz Blechl hat, müssen alle anderen Gärtner-Profis einfach mitziehen! Klagenfurts Gärtnereien sind mit ihren verschiedensten Service-Angeboten voller Tatendrang und haben die beste Beratung für alle, die an ihrem grünen Daumen arbeiten wollen.

Wer das urbane, mediterrane Lebensgefühl liebt und sich dennoch am Grünen erfreuen möchte, muss zur Blüte in den Süden nach Klagenfurt am Wörthersee! Von März bis November ist der grün-bunte Wow-Effekt erlebbar. An jeder Ecke der Landeshauptstadt, in vielen liebevoll gepflegten privaten Gärten.

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