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„Eines Tages war das Leben auf meinen Großvater herabgefallen wie ein Tropfen Harz auf eine Fliege. Wer ihn kannte, schwor, daß er sich im Harz bewegte, als wäre nichts weiter geschehen.“
So beginnt SCHLANGENKIND, der vielbeachtete Romanerstling des 1967 in Klagenfurt geborenen österreichischen Schriftstellers. Hier, als an Stelle des Parkplatzes der kleine Bauernhof seiner Großeltern stand (Ölbild 1933 des Kärntner Malers Willibald Zunk), hat Peter Truschner die ersten Jahre seines Lebens verbracht. Der Großteil der Handlung des 2001 erschienen Romans spielt genau hier. Truschner schreibt Romane, Theaterstücke, Essays, Libretti und ein Fotobuch. Seine Literatur wurde mit diversen Stipendien und Auszeichnungen bedacht. 2015 nahm er am Ingeborg-Bachmann-Preis teil. Neben der schriftstellerischen Arbeit lehrt er als Dozent an der Kunstuniversität Berlin.

Ölbild 1933 des Kärntner Malers Willibald Zunk (MMKK)




