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(c) Helge Bauer

Wochenmärkte Klagenfurt: Regionale Lebensmittel und Kärntner Spezialitäten

Die Stände am Benediktinermarkt bieten frische und regionale Lebensmittel. Es gibt aber auch noch weitere Wochenmärkte in den Klagenfurter Stadtteilen Viktring und Waidmannsdorf.

Lust auf frische Produkte direkt vom Bauern oder Produzenten? Dann empfiehlt sich ein Besuch der Klagenfurter Märkte. Entweder der große, zentrale Benediktinermarkt in der Klagenfurter Innenstadt oder die zwei kleineren Bauernmärkte in den Stadtteilen Waidmannsdorf und Viktring. Erfahren Sie hier, wann die einzelnen Wochenmärkte stattfinden und welche Angebote Sie vor Ort auf keinen Fall versäumen sollten.

(c) Helge Bauer

Benediktinermarkt

Kenner nennen ihn den „Bauch von Klagenfurt“. Weil man hier in kulinarischen Belangen wirklich alles bekommt, wonach einem gerade der Sinn steht.

Der Platz zwischen Benediktinerkirche und 8. Mai-Straße ist von vier Markthallen umgeben, in denen es von Montag bis Samstag immer sehr lebendig zugeht. Hier gibt es viele kleine Lebensmittelläden, wie Bäckereien, Fisch- und Gemüsehändler oder Fleischer. 

Viele von ihnen sind gut vernetzt im Alpe-Adria-Raum und haben deshalb frische Produkte aus Slowenien, Italien oder Kroatien im Sortiment. Dieses kulinarische Miteinander dreier Kulturen schmeckt man auch in den vielen Marktrestaurants, die in den Markthallen frisch auskochen. Dafür genügt meist ein Blick auf die täglich wechselnde Speisekarte.

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Am Donnerstag und Samstag von 6.30 Uhr bis 13.00 Uhr bieten die Fieranten ihre Waren an.
In den beiden Hallen des Benediktinermarktes kann man von Montag bis Freitag von 06.30 Uhr bis 16.00 Uhr (Mittwoch bis 13.45 Uhr) einkaufen.
Jeden Freitag findet man hier am Biomarkt, ebenfalls in der Zeit von 6.30 Uhr bis 13.00 Uhr, Produkte aus biologischer Landwirtschaft.

Kleine Markt-Gastronomie und Cafes

In den Cafes und Gasthäusern gibt es zwar teilweise nur drei, vier kleine Tische, aber dafür gutes, frisches Essen, köstliche Mehlspeisen und stets eine nette Tischgesellschaft, auch wenn die sich aus Platzgründen oft zufällig ergibt.

Zwischen gutbürgerlich und Haubenniveau ist hier die ganze kulinarische Palette vertreten. Und manch einer hat sich am Benediktinermarkt neu erfunden – wie der Sternekoch Christian Cabalier mit seiner „Kochwerkstatt“, der für seine leichte, mediterrane Küche im Gourmetführer Gault Millau sogar mit einer Haube ausgezeichnet wurde.

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Für Liebhaber bodenständiger, österreichischer bzw. Kärntner Küche können wir das „Zuagrast“ oder „Bei Rudis“ wärmstens empfehlen. Gulasch oder Wiener Schnitzel, Topfenreinkalan oder Tafelspitz, wer gerne isst wie bei Oma zu Hause, der ist an diesen Adressen genau richtig. 

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Eine liebgewonnene Tradition unter treuen Markt-Mittagessern ist ein frisch gepresster Obst- oder Gemüsesaft als Nachtisch. Den bekommt man in Oliver’s Saftladen in der Markthalle Nord. Leicht zu finden: Die Menschenschlange, die sich um die Mittagszeit vor der Saftausgabe bildet, deutet jedem den Weg.

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Markttage am Donnerstag und Samstag

Zweimal in der Woche herrscht am Benediktinerplatz sehr viel mehr Betrieb als sonst: an den beiden Markttagen, jeweils am Donnerstag und Samstag Vormittag (6.30 bis 13.00 Uhr).

Ab den frühen Morgenstunden stehen hier die Marktstandler bereit, um bereits den Frühaufstehern unter ihren treuen Kunden frische Lebensmittel anzubieten. Die Produzenten und Bauern sind durchwegs aus der Region und bringen ihre Erzeugnisse wie Milchprodukte, Fleisch, Eier, Brot und Gebäck, Pflanzen, Öle, Gemüse und Obst mit nach Klagenfurt.

Wer Wert auf saisonale Besonderheiten legt, ist am Benediktinermarkt immer goldrichtig. Im Frühjahr Löwenzahn, Bärlauch oder Spargel, im Sommer Eierschwammerln, Steinpilze oder Beeren, im Herbst Kürbisse oder frische Äpfel. Alles regional und frisch geerntet. Inspiration für saisonale Genüsse gibt es am Markt sozusagen im Vorbeigehen. Wichtig: Ein wenig Zeit mitbringen für ausgiebiges Gustieren.

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Auch für jene, die mit dem eigenen Herd auf Kriegsfuß stehen, ist der Wochenmarkt eine empfehlenswerte Adresse. Nirgends sonst bekommt man so liebevoll gekrendelte, frische Kärntner Nudeln in vielen Geschmacksrichtungen. Unsere Lieblingsadresse in Nudelangelegenheiten ist der Stand der Nudelschmiede Guttaring von Daniela Plassnegger. 

Außerdem gibt es alle handlang herrlich duftende Selchwürste (Tipp: Stand Familie Rosegger in der Kaufmanngasse), oder original Kärntner Reindling und andere köstliche selbstgebackene Kuchen. Einer besser als der andere! Und im Gespräch mit den Standlern bekommt man auch das eine oder andere, gut gehütete Familienrezept. 

Alpe Adria Genüsse: Fusion aus 3 Kulturen

Die Palette an hochwertigen Produkten reicht am Benediktinermarkt Klagenfurt weit über Kärntens Landesgrenzen hinaus. Da kommt uns die Grenznähe zu den südlichen Nachbarn sehr entgegen. Denn an den Markttagen sind hinter den Marktständen auch viele Italiener und Slowenen zu finden.

Deshalb gibt es am Markt in Klagenfurt auch hauchdünn geschnittenen Prosciutto crudo, würzige friulanische Käsesorten, handgemachte Pastavariationen und beste Weine aus dem Veneto. Eine italienische Fischer-Kooperative bietet frische Meeresfrüchte und Meeresfische an, gerne auch samt Tipps für deren beste Zubereitungsarten und Rezeptideen. 

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Slowenische Fieranten haben Kirschen und Wein aus der Brda oder istrisches Olivenöl mit im Gepäck. Manchmal ergattert man auch Besonderheiten wie feuriges Ajvar oder eine Gibanica, den typisch slowenischen Schichtkuchen.

Biomarkt am Freitag vor der Benediktinerkirche

Verbürgte Bioqualität muss man am Benediktinermarkt nicht extra suchen. Denn immer freitags Vormittag (7.00 bis 13.00 Uhr) findet für biologisch erzeugte Produkte ein eigener kleiner Markt statt. Konkret: am kurzen Straßenstück vor der Benediktinerkirche.

Hier gibt es alles, was das Herz eines überzeugten Bio-Konsumenten begehrt. Vollwertiges Brot und Gebäck, frisches Bio-Fleisch und Eier, Bio-Fische aus den Kärntner Seen, vielfältige Sorten an Bio-Gemüse und Bio-Obst und sogar biologisch gezogene Pflänzchen für alle, die in ihrem Gartenbeet auch Bio-Qualität wachsen sehen wollen.

Ein Tipp nebenbei: Einer unserer Lieblingsstände am Biomarkt ist der von Christoph Höfer mit seinen wunderbaren Kreationen an Milchprodukten. Wer je einen seiner Brotaufstriche aus Bio-Frischkäse probiert hat, wird immer wieder hier vorbeikommen!

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Doch egal, was genau der Grund ist, den Benediktinermarkt zu besuchen: Wer an den Markttagen mit offenen Augen durch das rege Markttreiben flaniert, bekommt viele unbekannte Genüsse präsentiert, die nur darauf warten, entdeckt zu werden!

Markt Waidmannsdorf

Waidmannsdorf, der Stadtteil zwischen dem Zentrum Klagenfurts und dem Wörthersee, gehört zu den am dichtesten bevölkerten Vierteln der Stadt. Also nur folgerichtig, dass sich hier auch ein eigener Bauernmarkt angesiedelt hat. Genauer: Nahe dem Kreuzungsbereich von Kanaltalerstraße und Baumbachplatz.

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Immer Mittwoch und Samstag (7.00 bis 13.00 Uhr) schlagen hier Bauern und Produzenten aus der Region ihre Markt-Zelte auf. Frisches Obst und Gemüse, Fleischwaren direkt vom Hof, Eier, Käse und Würste, Säfte und Weine, Brot und Kuchen oder Kärntner Spezialitäten: Was immer an Lebensmittel-Vorräten in der eigenen Speis benötigt wird, am Markt in Waidmannsdorf wird man unter Garantie fündig.

Für frisches Grünzeug steuern wir gerne den Gemüsestand von der Gärtnerei Behr an. Nirgends ist die Vielfalt an regionalem Gemüse und Obst so groß. Für Wurst- und Fleischprodukte ist der Stand der Familie Kurasch eine super Adresse. Hier gibt es wirklich alles, inklusive fertig gekochtem Mittagessen zum Mitnehmen! 

Eine charmante Besonderheit am Markt in Waidmannsdorf ist die auffallend freundschaftliche Atmosphäre. Die Fieranten kennen die meisten ihrer Kunden schon seit vielen Jahren – und umgekehrt. Deshalb ist immer Zeit für einen kurzen Tratsch zwischendurch oder einer Frage nach einem guten Rezept für das jeweilige Produkt. Der anonyme Einkaufsstress von Supermärkten hat hier definitiv keinen Platz.

Markt Viktring

Noch überschaubarer, aber nicht weniger sympathisch, ist der Markt im südwestlichen Stadtteil Viktring. Jeden Freitag Vormittag werden hier frische Lebensmittel von Produzenten aus der Umgebung angeboten.

Das Standardprogramm – Gemüse, Obst, Gebäck, Fleisch, Eier und Milchprodukte – darf vorausgesetzt werden. Aber auch dieser sehr kleine Markt hat so seine verborgenen Highlights. Wir sind begeistert von Ralphs geräucherten Lachsforellen, die er vor Ort frisch im Räucherofen zubereitet. Oder von diesem superfeinen Bio-Cremehonig vom Bio-Imker Georg Fink, über den wir dort zuletzt gestolpert sind.

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(c) bienenfink

Ein Fixstarter am Markt in Viktring ist übrigens auch Giannis Maslarinos, ein Grieche mit einem unverkennbaren Hellas-Marktstand, der die Klagenfurter mit den frischen Produkten seiner Landsleute versorgt. 

Nur so viel: Der original griechische Feta ist eine Wucht. Zusammen mit den eingelegten Oliven und der frisch gebackenen Pita fühlt man sich wie beim entspannten Strandsnack unter griechischer Sonne!

Genusswelt für regionale, frische Lebensmittel

„Ich hol mir die Frische heim, drum kauf ich auf Klagenfurts Märkten ein“. Zu Recht: Die Märkte von Klagenfurt sind eine wunderbare Genuss-Welt für sich und ein Dorado für Kenner regionaler, frischer Lebensmittel.

Der große Benediktinermarkt im Stadtzentrum lädt an den Markttagen zum Flanieren und Gustieren ein, regionale Spezialitäten gibt’s hier ebenso wie frische Produkte aus dem gesamten Alpe-Adria-Raum und Produkten in Bio-Qualität. Seine kleinen Brüder sind die Märkte in den Stadtteilen Waidmannsdorf und Viktring. Sie sind besonders wegen ihrer amikalen Atmosphäre zu empfehlen, wo launige Gespräche zwischen Marktstandlern und Kunden noch die Regel sind und nicht die Ausnahme.

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(c) Helge Bauer

Für frische, regionale Produkte ist auf den Klagenfurter Märkten also bestens gesorgt

Viele sind heutzutage auf der Suche nach ehrlichen, regionalen Produkten. Nach Lebens- statt Nahrungsmitteln, die ganz in der Nähe gewachsen oder gewonnen und mit großer Sorgfalt verarbeitet wurden.

Am besten frisch gekauft beim Produzenten oder Bauern selbst. Denn so bekommt man als Kunde neben hochwertigen Produkten und Tipps, wie man sie verwenden und verkochen kann auch eine echte menschliche Begegnung dazu.

Solche lebendigen Einkaufserlebnisse gibt es üblicherweise auf Bauern- und Wochenmärkten. Und davon hat Klagenfurt zum Glück gleich mehrere. Zum einen den großen Wochenmarkt am Benediktinerplatz, der jeden Donnerstag und Samstag am Vormittag stattfindet.

Der Benediktinermarkt präsentiert eine bunte Mischung an Ständen mit frischen, regionalen Produkten. Wer mediterrane Produkte sucht, ist hier genau richtig. Viele Fieranten kommen aus den angrenzenden Regionen Sloweniens und Italiens und sorgen so für echte Alpe-Adria-Stimmung.

Ebenfalls im Wochentakt finden auch kleinere Märkte in einzelnen Stadtteilen von Klagenfurt statt. Am Markt Waidmannsdorf, im Westen der Stadt, können sich Marktbesucher immer mittwochs und samstags, jeweils am Vormittag, mit frischen Lebensmitteln aus der Region eindecken. 

Und im Stadtteil Viktring, im Südosten der Stadt, schlagen die Marktfieranten immer Freitag vormittags ihre Zelte auf. Gemüse, Fleisch, Brot und die eine oder andere Kostbarkeit aus der Region werden hier angeboten.

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