„Man hält den Lampersberg für unsolid, dabei ist das ein ungeheuer belesener Humanist, der wirklich was kann.“
Zitat aus: The best of H.C. Artmann
Geb. 1921 in Wien, gest. 2000 ebendort. Unter den deutschsprachigen Schriftstellern nach 1945 gilt Artmann als der vielseitigste, originellste und erfindungsreichste. Sein Oevre umfasst Romane, Theaterstücke, Libretti, Kurzprosa, Übersetzungen und Gedichte. Sein 1958 erschienener Gedichtband „med ana schwoazn dintn“, geschrieben im Wiener Dialekt, machte die Mundart mit einem Schlag literaturwürdig. 1974 erhielt er den Staatspreis für Literatur. Ab den frühen 1950er Jahren war er jahrzehntelang mit den Lampersbergs verbunden, war oft Gast am Tonhof, wo auch Gemeinschaftsarbeiten mit Gerhard Lampersberg entstanden.
Es gibt einen Satz, der unangreifbar ist, nämlich der, daß man Dichter sein kann, ohne auch irgendjemals ein Wort geschrieben oder gesprochen zu haben.
Punkt 5. Der poetische Act ist die Pose in ihrer edelsten Form, frei von jeder Eitelkeit und voll heiterer Demut.




