© Eva Wöckl

Isabella Straub

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„Wenn Raoul gut gelaunt ist, spielen wir Wo ich niemals leben möchte. Wenn er schlecht gelaunt ist, aber immer noch gut genug, um sich aufheitern zu lassen, spielen wir Wo ich niemals sterben möchte.“

So beginnt der Romanerstling (Südbalkon erschienen 2013) dieser, 1968 in Wien geborenen österreichischen Schriftstellerin, die keine 100 Meter von hier die 1990er Jahre verbrachte. Das Werk der studierten Germanistin, die Ihre schreiberische Karriere als Journalistin begann und später eine Textagentur gründete, umfasst Romane (Wer hier schlief, Nullzone) und Kurzgeschichten (Herr Jesus springt), die seit 2011 erscheinen (manche unter Pseudonym) und vielfach ausgezeichnet wurden. Sie erhielt viele Stipendien und Preise, unter anderem den Franz Tumler-Preis und den Alfred Döblin-Preis. Isabella Straub war Stadtschreiberin in Erfurt und Hamburg. Sie lebt und arbeitet vornehmlich in Wien.


Zollfelderhaus, Colorierte Zeichnung vonRudolf-Herwig Hammerschlag, 1976

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