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Coole Orte in Klagenfurt – wohin bei dieser Hitze?

Es ist zu heiß! Zumindest für all jene, die gerade nicht in den türkisfarbenen Fluten des Wörthersees schwimmen. Auf die Frage: “Was tun, wenn es in Klagenfurt heiß ist?” ist man versucht zu antworten: “Geh doch ins Strandbad!”. Wenn Du aber schon mal zehn Tage in Folge nur im Gras oder auf der Mittelbrücke gelegen hast, dann kennst Du den Ruf der Klagenfurter City.

Durch die Fußgängerzone schlendern, Cafès und Restaurants besuchen und das Leben genießen kann man auch im Hochsommer und wenn die Hitzewellen über das Land rollen. Wir haben für Euch ein paar gute Tipps gesammelt, wo Ihr an solchen Tagen ein bisschen Abkühlung finden könnt, ohne dass es unbedingt ein Bad im See sein muss.

Ans Wasser statt in den See

Klagenfurt liegt am Wörthersee, aber auch andere Wasserwege prägen die Stadt, wenn auch ein bisschen unauffälliger. Die Glan, die Sattnitz und der Lendkanal sowie viele kleinere Bäche in den Außenbezirken durchziehen wie kühlende Adern unsere Stadt.

Der Lendhafen: Im Schatten der alten Hafenmauer

Der Lendkanal verbindet das Wörthersee Ostufer mit der Klagenfurter Innenstadt. Eine ununterbrochene Reihe von mächtigen Bäumen spendet den ganzen Weg entlang kühlenden Baumschatten. Damit kann der Lendhafen selbst zwar leider nicht dienen, aber die hohen Hafenmauern und der Elisabethsteig bieten immer irgendwo ein schattiges Plätzchen zum verweilen an.

Bachmannpreis, Public Viewing, Rahmenprogramm, Salon Inge, Literatur, Musik, Lesungen, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Schatten untem Lendhafen-Pavillon (c) Lendhauer

Wenn die Hitze im Sommer am Höhepunkt angekommen ist, also so etwa gegen 17.00 Uhr, öffnen der Pavillon und die neue Garagen-Eisdiele im Hafen ihre Pforten und bieten kalte Getränke und leckeres Eis bis in die Abend- und Nachtstunden an.

An den Klagenfurter Flüssen: Sattnitzpark und Glanpark

Im Süden der Stadt fließt die Sattnitz (eigentlich Glanfurt) und im Norden schlängelt sich die Glan zum Beispiel am Landeskrankenhaus vorbei. Genau dort findet Ihr den Glanpark, eine wunderschöne grüne Oase mitten in Klagenfurt. Die Kleinen können ein bisschen schaukeln, die Älteren liegen faul unterm Baum im Gras oder man watet gemeinsam ein wenig im kühlen Wasser der Glan.

Ähnlich geht es im Sattnitzpark zu, nur sorgen hier zusätzlich die nahen Grillplätze dafür, dass immer Leben herrscht. Ansonsten ist der Park von Feldern und Äckern umgeben, die Stadt scheint fern, dabei ist man in einem knappen Viertelstündchen vom Lindwurm hierher geradelt. 

Das grüne Eck in Klagenfurt: Goethepark und Schillerpark

Goethepark wird im Volksmund die Grünfläche genannt, was sich innerhalb der nordwestlichen Ecke des Ringes befindet, auch wenn es technisch betrachtet insgesamt drei Parks sind. 

Überquert man die Radetzkystraße nach Süden, wird dann der Schillerpark daraus. Der Schillerpark bietet Möglichkeit zur Erfrischung im Fluderbrunnen, und ein schattiges Plätzchen im Pavillon, oder entlang der Heiligengeistschütt. Hier trifft man ältere Semester mit ihren Hunden ebenso wie die junge Generation beim gepflegten Abhängen.

Der Goethepark ist so etwas wie der grüne Rahmen um den dort sich befindlichen Kulturcluster. Künstlerhaus, Alpen-Adria-Galerie, Stadttheater und Musikschule befinden sich hier nebeneinander und beleben das Grätzl mit Künstler*innen und Kulturfreunden.

Herrlicher Schatten unter den großen Bäumen im Göthepark
(c) KLAMAG, MK

Das Café im Künstlerhaus ist bekannt für die einzigartigen Ice Cream Rolls und das Café ParkHaus eher für Drinks “on the rocks”.

Im Baumschatten kann man hier Boule spielen, Picknicken oder mit dem schlafenden Baby im Wagen Kreise ziehen.

Waldbaden und aufs Wasser schauen am Kreuzbergl

Ebenso nah, aber mit ein paar Höhenmetern verbunden ist der schnelle Ausflug aufs Kreuzbergl. Nicht nur der riesige Spielplatz auf der Kreuzberglwiese lockt, sondern auch gleich drei Kreuzberglteiche, der botanische Garten (mit schön kaltem Bergwerksstollen), die Kreuzberglkirche, die Sternwarte und die Restaurants Waldwirt, Schweizerhaus und Fischerwirt. 

Hier ist es klarerweise immer bedeutend frischer als in der City und die Luft ist nochmal ein Eck besser und klarer. Der Wald eignet sich, um auch im Hochsommer ein bisschen zu Laufen, oder man lässt es ruhiger angehen, genießt die beruhigende Wirkung der Bäume und schaut auf das vom Wind leicht gekräuselte Wasser der Teiche.

Cool in the city

Nicht nur die Grünflächen, Springbrunnen und Wasserwege bringen ein wenig Abkühlung in die aufgeheizte Stadt. Auch mitten in Klagenfurt gibt es überall Orte, wo man die Hitze ein bisschen besser ertragen kann.

Die Renaissance-Innenhöfe in der Altstadt erkunden

Die Klagenfurter Innenhöfe sind prominent in jedem Reiseführer erwähnt und seit 2020 auch Spielorte der bereits jetzt legendären DonnerSzenen. Das Sommerkulturfestival mit Musik, Literatur und Theater bringt die Menschen in die Innenhöfe und die Innenhöfe wieder ins Bewusstsein der Städter*innen. 

Versteckte Romantik in Klagenfurt
(c) Franz Gerdl

Viele Innenhöfe sind die meiste Zeit im Schatten und schön begrünt, daher immer um ein paar Grad kühler als es auf der Straße ist. Im besten Fall bekommt man sogar ein Getränk, wie im Café Kamot im Burghof, beim “Zommstehn im Ossiacherhof” oder im Café “Bei Uns” in der Herrengasse. Schattige Gastgärten sind überhaupt im Sommer die beste Idee, man soll ja bei der Hitze viel trinken.

Auf ein Eis in Klagenfurt

Apropos schattige Gastgärten, in den besten Eissalons der Stadt kann man sich innerlich fein abkühlen. Und mit einem Eis in der Hand begibt man sich dann an einen kühlen Ort! Vom Tutti Frutti in den Baumschatten am Kardinalplatz, vom Eisgreissler in den Ossiacherhof oder vom Arcobaleno am Heuplatz an den Brunnen im Achtjägerpark hinterm Stadttheater… alle vorherigen Tipps machen mit einem Eis in der Hand extra Sinn!

Zitroneneis vom Tutti Frutti
(c) KLAMAG, NH

Wer sich einen ganzen Eisbecher vornimmt, dem wird am Ende gar noch richtig kalt.

Oh Gott ist das heiß! Abhilfe gegen die Hitze in der Kirche finden

Wo man vielleicht nicht unbedingt mit einem Eis in der Hand das Interieur antropfen sollte, sind die Klagenfurter Kirchen. Da gibt es ein paar schöne Exemplare, die den unbestreitbaren Vorteil haben, dass es auch bei brütender Hitze im Hochsommer schön kühl bleibt. Der Klagenfurter Dom und die Stadtpfarrkirche St. Egid sind offene Kirchen, es lohnt sich nicht “nur” für ein Gebet reinzuschauen, sondern auch um das Kunsthandwerk und die Architektur zu bestaunen, ein paar ruhige Minuten in Kontemplation zu verbringen… und dabei die Ruhe und Kühle zu genießen.

Zur Abkühlung in der Stadt einfach in den Klagenfurter Dom gehen
Klagenfurter Dom (c) KLAMAG, NH

Abkühlung in Klagenfurt – jetzt wisst Ihr, wohin bei der Hitze

Wir hoffen, Ihr seid mit unseren Tipps gerüstet für die nächste Hitzewelle in Klagenfurt. Und wenn gar nichts mehr hilft, dann kann man sich ja immer noch in den nächsten Supermarkt retten und sich ganz nah vors Kühlregal stellen! So könnt Ihr Euch guten Gewissens auch bei über 30 Grad in die Innenstadt trauen und die gastfreundlichen Wirte und die wetterfesten Sehenswürdigkeiten besuchen. 

Viel Spaß, und wir sehen uns in der Stadt!

Für mehr Infos folgen Sie uns auf:

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