aktualisiert am: 22. Juni 2022
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Sommerabend im Parkhaus Göthepark, die Sonne blinzelt durch die grünen Baumkronen, links genießen noch einige Gäste den lauen Sommerabend im Parkhaus Klagenfurt
(c) KLAMAG

Coole Orte in Klagenfurt: wohin bei dieser Hitze?

Es ist zu heiß! Zumindest für all jene, die gerade nicht in den türkisfarbenen Fluten des Wörthersees schwimmen. Auf die Frage: „Was tun, wenn es in Klagenfurt heiß ist?” ist man versucht zu antworten: „Geh doch in's Strandbad!”. Wenn ihr aber schon mal zehn Tage in Folge nur im Gras oder auf der Mittelbrücke gelegen habt, dann hört ihr den Ruf der Klagenfurter City.

Durch die Fußgängerzone schlendern, Cafés und Restaurants besuchen und das Leben genießen kann man auch im Hochsommer und wenn die Hitzewellen über das Land rollen. Wir haben ein paar gute Tipps gesammelt, wo ihr an solchen Tagen ein bisschen Abkühlung finden kannst, ohne dass es unbedingt ein Strandbad sein muss.

Klagenfurt liegt am Wörthersee, aber auch andere Wasserwege prägen die Stadt, wenn auch ein bisschen unauffälliger. Die Glan, die Sattnitz und der Lendkanal sowie viele kleinere Bäche in den Außenbezirken durchziehen wie kühlende Adern die Stadt.

Lendhafen und Lendkanal

Der Lendkanal verbindet die Wörthersee Ostbucht mit der Innenstadt. Eine ununterbrochene Reihe von mächtigen Bäumen spendet den ganzen Weg entlang kühlenden Baumschatten. Die Bäume im Lendhafen, die hohen Hafenmauern und der Elisabethsteig bieten immer irgendwo ein schattiges Plätzchen zum verweilen an.

Wenn die Hitze im Sommer am Höhepunkt angekommen ist, also so etwa gegen 17.00 Uhr, öffnen der „Pavillon“ und die „Garage der Hafenstadt Urban Area“ ihre Pforten und bieten kalte Getränke und leckeres Eis bis in die späteren Abendstunden.

Sattnitzpark

Im Süden der Stadt fließt die Sattnitz, auch Glanfurt genannt. Auf der Höhe des Landeskrankenhauses Kärnten findet man den Glanpark. Eine wunderschöne grüne Oase mitten in Klagenfurt. Die Kleinen können ein bisschen schaukeln, die Älteren liegen faul unterm Baum im Gras oder man watet gemeinsam ein wenig im kühlen Wasser der Glan.

Glanpark

Und im Norden schlängelt sich die Glan vorbei. Ähnlich wie im Sattnitzpark, nur sorgen hier zusätzlich die nahen Grillplätze dafür, dass immer Leben herrscht. Ansonsten ist der Park von Feldern und Äckern umgeben. Die Stadt scheint fern, dabei ist man in fünfzehn Minuten vom Lindwurm hierher geradelt. 

Goethepark und Schillerpark

Goethepark wird im Volksmund „die Grünfläche“ genannt, was sich innerhalb der nordwestlichen Ecke des Ringes befindet, auch wenn es technisch betrachtet insgesamt drei Parks sind. 

Überquert man die Radetzkystraße nach Süden, wird dann der Schillerpark daraus. Der Schillerpark bietet Möglichkeit zur Erfrischung im Fluderbrunnen, und ein schattiges Plätzchen im Pavillon oder entlang der Heiligengeistschütt. Hier trifft man ältere Semester mit ihren Hunden ebenso wie die junge Generation beim gepflegten Abhängen.

Im Baumschatten kann man hier Boule spielen, Picknicken oder mit dem schlafenden Baby im Wagen Kreise ziehen.

Der Goethepark ist so etwas wie der grüne Rahmen um den dort sich befindlichen Kulturcluster. Künstlerhaus, Alpen-Adria-Galerie, Stadttheater und Musikschule befinden sich hier nebeneinander und beleben das Grätzl mit Künstlern und Kulturfreunden. Das „CIK“ ist bekannt für die einzigartigen Ice Cream Rolls und das „ParkHaus“ für die Drinks.

Waldbaden am Kreuzbergl

Ebenso nah, aber mit ein paar Höhenmetern verbunden ist der schnelle Ausflug auf das Kreuzbergl. Nicht nur der riesige Spielplatz auf der Kreuzberglwiese lockt, sondern auch gleich drei kleine Teiche, der botanische Garten (mit schön kaltem Bergwerksstollen), die Kreuzberglkirche, die Sternwarte und die Restaurants Waldwirt, Schweizerhaus und Fischerwirt. 

Hier ist es klarerweise immer bedeutend frischer als in der City und die Luft ist nochmal ein Eck besser und klarer. Der Wald eignet sich, um auch im Hochsommer ein bisschen zu Laufen oder man lässt es ruhiger angehen, genießt die beruhigende Wirkung der Bäume und schaut auf das vom Wind leicht gekräuselte Wasser der Teiche.

Die Klagenfurter Innenhöfe

Nicht nur die Grünflächen, Springbrunnen und Wasserwege bringen ein wenig Abkühlung in die aufgeheizte Stadt. Auch mitten in Klagenfurt gibt es überall Orte, wo man die Hitze ein bisschen besser ertragen kann.

Die Innenhöfe sind prominent in jedem Reiseführer erwähnt und seit dem Jahr 2020 auch Spielorte der bereits jetzt legendären DonnerSzenen. Das Sommerkulturfestival mit Musik, Literatur und Theater bringt die Menschen in die Innenhöfe und die Innenhöfe wieder in das Bewusstsein.

Viele Innenhöfe sind die meiste Zeit im Schatten und schön begrünt, daher immer um ein paar Grad kühler als es auf der Straße ist. Im besten Fall bekommt man einen freien Sitzplatz, wie im „Café Kamot“ im Burghof, beim “Zommstehn im Ossiacherhof” oder im „Café Bei Uns“ in der Herrengasse. Schattige Gastgärten sind überhaupt im Sommer die beste Idee, man soll ja bei der Hitze viel trinken.

Eis essen in Klagenfurt

Apropos schattige Gastgärten, in den besten Eissalons der Stadt kann man sich innerlich fein abkühlen. Und mit einem Eis in der Hand begibt man sich dann an einen kühlen Ort! Vom „Tutti Frutti“ in den Baumschatten am Kardinalplatz, vom „Eisgreissler“ in den Ossiacherhof oder vom „Arcobaleno“ am Heuplatz an den Brunnen im Achtjägerpark hinterm Stadttheater. Alle vorherigen Tipps machen mit einem Eis in der Hand extra Sinn! Wer sich einen ganzen Eisbecher vornimmt, dem wird am Ende gar noch richtig kalt.

Frau mit Sommerhut beim Eisessen in Klagenfurt

Die besten Eissalons in Klagenfurt am Wörthersee

Exotisch-fruchtig oder süß-cremig, jedenfalls immer nach südlicher Erfrischung schmeckt das Leben in den Klagenfurter Eissalons: Ob als Ergänzung zum Coffee-Date, in der Shopping-Pause oder als Belohnung nach einem aktiven Ausflug – hier lässt es sich eiskalt genießen.

Klagenfurter Stadtpfarrkirche und Dom

Wo man vielleicht nicht unbedingt mit einem Eis in der Hand das Interieur antropfen sollte, sind die Klagenfurter Kirchen. Da gibt es ein paar schöne Exemplare, die den unbestreitbaren Vorteil haben, dass es auch bei brütender Hitze im Hochsommer schön kühl bleibt.

Der Klagenfurter Dom und die Stadtpfarrkirche St. Egid sind öffentlich zugängliche Kirchen. Es lohnt sich nicht “nur” für ein Gebet reinzuschauen, sondern auch um das Kunsthandwerk und die Architektur zu bestaunen, ein paar ruhige Minuten in Kontemplation zu verbringen und dabei die Ruhe und Kühle zu genießen.

Abkühlung in der Klagenfurter Innenstadt

Mit unseren Tipps seid ihr gerüstet für die nächste Hitzewelle. Wenn gar nichts mehr hilft, dann kann man sich ja immer noch in den nächsten Supermarkt retten und sich ganz nahe vor das Kühlregal stellen! So könnt ihr euch guten Gewissens auch bei über 30 Grad in die Innenstadt trauen und die gastfreundlichen Wirte und die wetterfesten Sehenswürdigkeiten besuchen. 

Viel Spaß, und wir sehen uns in der Stadt!

Für mehr Infos folgt uns auf:

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