Rennrad-Hauptstadt Klagenfurt am Wörthersee
(c) Franz Gerdl

Rennrad-Hauptstadt

Klagenfurt am Wörthersee, die Landeshauptstadt von Kärnten, ist der perfekte Startpunkt um die Radwege und Landstraßen Kärntens mit dem Rennrad zu erkunden. Das ideale Basislager für schöne Erlebnisse auf zwei Rädern.

Die mediterrane Renaissancestadt Klagenfurt liegt nicht nur am schönsten Ende des Wörthersees, sondern auch im Zentrum des 1.300 km großen Radwegenetzes in Kärnten. Der mehrfach ausgezeichnete Drauradweg (R1) ist schnell und leicht zu erreichen. Der Wörtherseeweg (R4), Glan-Gurkweg (R5),Völkermarkterweg (R6) und Friesacherweg bzw. Loiblweg (R7) führen sogar durchs Stadtgebiet. Über diese Wege sind schließlich nahezu alle anderen Radwege des Landes angebunden.

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Vielfältige Auswahl an abwechslungsreichen Rennradtouren

Perfekt als Basiscamp für Rennradler macht sich die Lindwurmstadt aber vor allem durch ihre ideale Lage inmitten von herausfordernden und abwechslungsreichen Rennradtouren auf wenig befahrenen aber gut ausgebauten Landstraßen. Von Klagenfurt aus ist man in wenigen Pedalumdrehungen in Mittelkärnten, mit seinen sanften Hügeln und knackigen Anstiegen oder erkundet die weiten Ebenen und weitblickenden Aussichtspunkte Südkärntens. 

Ins anspruchsvolle Rennradrevier Oberkärnten ist es auch nicht weit, genauso wenig wie nach Italien und Slowenien. Man muss aber gar nicht so weit pedalieren, um feine Touren unter die Pneus zu bekommen, auch im direkten Umland von Klagenfurt gibt es viel zu entdecken. 

Klassische Rennradtouren

Wörthersee Runde(n)

Einmal, oder mehrmals rund um Kärntens größten See. Gut ausgebaute Radwege, beste Gastronomie und allerlei Bademöglichkeiten, wenn es im Sommer mal heiß wird (39 km). 

Wir empfehlen im Sommer möglichst früh loszufahren, um dem Badeverkehr zu entkommen und den See in Ruhe zu genießen. Die Runde ist auch um einen ordentliche Bergetappe auf den Pyramidenkogel (845 m) bzw. Abstecher ins Hinterland des Sees erweiterbar. 

Mit dem Rennrad zu den schönsten Kärntner Seen

Aber auch andere Kärntnern Seen sind sehr sehenswert. Vor allem, wenn man sie mit dem Rennrad erobert. Ideal dafür ist die rund 100 Kilometer lange Rennradtour zu den schönsten Kärntner Seen. Nicht weniger als sieben Badeseen liegen auf dieser Tour durch das Keutschacher Seental (Hafnersee, Rauschelesee, Keutschacher See) nach Villach (Faaker See) und über den Ossiacher See zurück zum Wörthersee. Für Abkühlung ist also immer gesorgt.

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Rennradtour durchs Gurktal

Wer es wellig aber nicht so gerne steil hat, dem sei die geschichtsträchtige Gurktalrunde ans Herz gelegt. Über Feldkirchen und Albeck geht es ins Gurktal mit dem majestätischen Gurker Dom und übers ehemalige Zentrum Kärntens, das Zollfeld mit der Burg Hochosterwitz und Maria Saal zurück nach Klagenfurt. 117 Kilometer aber „nur“ 628 Höhenmeter versprechen einen eher entspannten Nachmittag im Sattel. 

Der Hausberg der Klagenfurter Rennradler

Bergspezialisten sei der Magdalensberg (1.059 m) im Norden Klagenfurts ans gut trainierte Herz gelegt. Der Hausberg der Klagenfurter hat einen gnadenlosen Schlussanstieg zu bieten und am Gipfel dann Rundumsicht auf das Klagenfurter Umland. Wer sich völlig verausgabt hat, den erwarten im neu ausgebauten Gipfelhaus Magdalensberg Wellness und Kulinarik vom Feinsten. Wer nur eine kurze Pause braucht, sollte zumindest das Kirchlein am Gipfel besuchen und für das Gelingen der rasanten Abfahrt beten.

(c) Franz Gerdl

Der (Fahr)radsberg

Der Radsberg (812 m) im Süd-Osten der Stadt ist sowas wie der kleine Bruder des Magdalensbergs und bietet schöne Blicke über Klagenfurt bis hin zum Wörthersee, aber auch auf die andere Seite hinunter ins Rosental. Egal ob über die steilen Kehren an der Nordflanke, die noch steileren Kehren an der Ostseite oder die etwas weitere, aber dafür weniger herausfordernde Anfahrt über die Westseite, der Radsberg ist immer eine kleine Radfahrt wert. Er trägt seinen Namen also zu Recht. Ein beliebter Stopp ist die Jausenstation Mickl von der aus sich wagemutige Paragleiter ins Rosental stürzen. Ganz in der Nähe wartet auch die Jausenstation Raunjak auf hungrige Rennradler.

(c) Franz Gerdl

Rauf in die Sonne nach Diex

In den Sonnenort Diex (1.170m) gelangt man von Klagenfurt aus über eine durchaus anspruchsvolle Rundtour mit zahlreichen kulturellen Highlights, wie der Burg Hochosterwitz und Maria Saal.  Diex, die Gemeinde mit den meisten Sonnenstunden in Kärnten überblickt auf ihrem Hochplateau das Kärntner Unterland und damit auch die Rückfahrt über Völkermarkt und den Drauradweg bis nach Grafenstein und schließlich zurück nach Klagenfurt. Unvergessliche 90 Kilometer und 1.000 Höhenmeter die es in sich haben. 

Karawankenrunde

Ähnlich lang, aber südlicher dreht man die Karawankenrunde über den Schaida-Sattel nach Zell Pfarre und zurück. Erst geht es nach Unterkärnten bis Sittersdorf und dann hinauf nach Bad Eisenkappel und in einem engen Tal direkt am Hochobir vorbei zum knackigen Schaida-Sattel. Dort genießt man dann die spektakuläre Aussicht auf das malerische Hochtal von Zell Pfarre und die Felswand der Koschuta.

Entweder nimmt man nun eine Abkürzung über den eiskalten Freibacher Stausee hinunter ins Rosental und zurück nach Klagenfurt, oder man macht die Runde voll und durchquert das Hochtal in seiner vollen Länge, bevor man sich in die Abfahrt hinunter zur Büchsenmacherstadt Ferlach stürzt. Von dort aus muss nur noch die über der Drau thronende Hollenburg bezwungen werden, bevor man siegreich nach Klagenfurt zurückkehren kann. Die ganze Runde geht über 91 Kilometer und 1.164 Höhenmeter.

Das ideale Basiscamp für Rennradfahrer

Wenn Sie einen sportlichen Radurlaub im Süden Österreichs planen, dann sind Sie in Klagenfurt am Wörthersee genau richtig. Das pulsierende Leben der mediterranen Altstadt mit Alpen-Adria Flair mit all ihren Shopping- und Genussmöglichkeiten vertreibt Ihnen die Zeit zwischen Ihren abwechslungsreichen Rennradtouren durch ganz Kärnten. Egal ob Bergspezialist oder Kilometersammler hier kommt jeder auf seine Kosten.

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