Blick auf Burg Hochosterwitz
(c) Tourismusregion Mittelkärnten, Arnold Pöschl

Burg Hochosterwitz

Beeindruckend, imposant und wie aus einem Märchenbuch! Der Weg durch 14 kunstvoll gestaltete Burgtore führt hoch hinaus: nämlich bis zum Gipfel eines Bergkegels, der inmitten der schwach gewellten Ebene in Launsdorf aufsteigt. Dort thront die Hauptburg der geschichtsträchtigen Wehranlage, die seit 470 Jahren Eigentum der Familie Khevenhüller ist.

Im Jahr 1541, zuerst als Lehensrecht an den Landeshauptmann Christoph Khevenhüller vom Kaiser übertragen, gelangte sie 1561 ins Eigentum des Landeshauptmannes Freiherr Georg Khevenhüller, der sie von 1570 bis 1586 in den heutigen Zustand ausbaute.

Sein Testament, das noch heute in Stein gemeißelt auf der Burg zu sehen ist, hält fest, dass er die Burg zum Wohle und Schutze des Volkes gebaut habe. Georg Khevenhüller führte die Festung in der 16. Generation – und eines soll gesagt sein: Sein letzter Wille wird heute gelebt. Sein Enkelsohn, der heutige Burgherr Karl Khevenhüller-Metsch, sorgt mit vielfältigen Angeboten für das Wohle der Burgbesucher. 

(c) Kärnten Werbung, Gert Steinthaler

14 Tore

Ob Burgbesucher den Aufstieg entlang des gesicherten Tor-Weges wählen, der tiefe Schluchten überbrückt, sich geschickt an ausgemeißelte Felswände schmiegt und sich dort und da zu Waffenplätzen ausweitet, steht ihnen frei. Den gigantischen Ausblick von ganz oben können große und kleine Gäste nämlich auch mit der Fürst-Max-Bahn, die nach dem Vater des heutigen Burgherren benannt wurde, erreichen. So oder so: Das vielfältige Kulturangebot der Burg Hochosterwitz, das von Konzerten, Ausstellungen bis zu beeindruckenden Festen reicht, kann jeder erleben. 

(c) Burg Hochosterwitz, August Zöbl

Stilvoller Genuss

Auch die Feinschmecker und Genießer unter den Burgbesuchern kommen auf ihre Kosten. Denn im spektakulären, mittelalterlichen Flair des Burgrestaurants lassen sich heimische Köstlichkeiten der Kärntner Küche genießen. Hier speisen aufgeregte Burg-Fans und Kulturinteressierte in außergewöhnlichem Ambiente. Ein Erlebnis, das sie in ihren Herzen mit nach Hause tragen – ganz gleich ob Jung, ob Alt. Außerdem besteht die Möglichkeit, Familienfeste, Firmenfeiern und Events inmitten der alten Gemäuer zu feiern. Die langjährige Erfahrung in der Ausrichtung mittelalterlicher Veranstaltungen ist unvergleichlich und schafft einzigartige Festmomente.

(c) Burg Hochosterwitz, August Zöbl

Handwerk und Tradition

Gestärkt und vom Zauber der Umgebung beflügelt heißt es: Eintauchen in die Geschichte der Festung! Als idealer Einstieg bieten sich die Rüstkammer, Waffen- und Bildersammlungen  aus der Renaissancezeit an – sie erwecken vergangene Zeiten zum Leben. Bereit, um in die Erlebniswelt des mittelalterlichen Handwerks einzutauchen? Wunderbar, denn die hauseigene Tischlerei lädt zum Blick hinter die Kulissen der ständigen Instandhaltung von Möbeln, Fenster und Türen ein. Restauriert wird jedoch nicht nur von Tischlerhand, es gilt auch die zum Teil Jahrtausend alten Gemäuer zu erhalten – und das anhand alter Maurermethoden und denkmalschutzwürdigen Techniken. Es wird also nur originales Steinmaterial und Kalkmörtel verwendet, um das historische Gesamtbild stets zu bewahren.

(c) Burg Hochosterwitz, August Zoebl

Schutz und Treue

Nicht nur die Festung selbst genießt außergewöhnliche Betreuung, auch die Fürstenfamilie steht seit 1600 unter besonderem Schutz einer Ehrengarde – und das bis heute. Die Khevenhüller-Metsch-Ehrengarde ist das Aushängeschild der fürstlichen Familie und bewacht diese aus fester Überzeugung. Anfangs Landknechte, später Wachmannschaften, sind es heute ehemalige Militaristen, die sich dem traditionellen Dienst verschrieben haben. Ehre, wem Ehre gebührt!

Kontakt:
Hochosterwitz 1
9314 Launsdorf
+43-4213-2010
reservierung@burg-hochosterwitz.com
www.burg-hochosterwitz.com

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