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(c) Lukas Dürnegger

Inhaltsverzeichnis

Radeln & Kulinarik: Der Klagenfurter Bike Herbst mit Genuss-Garantie

Die Hitze verabschiedet sich, am Wörthersee wird es ein wenig ruhiger und der Übergang vom Sommer zum Herbst vollzieht sich ganz sanft mit langsam kürzer werdenden Tagen. Glasklare Luft, buntes Laub und goldene Sonnenstrahlen läuten die neue Jahreszeit ein. 

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Eine besonders schöne Zeit in Klagenfurt und der umliegenden Natur! Nach der turbulenten Hochsaison wartet die Primetime für Ausflüge, Genuss und Entspannung: Und wie ließe sich der Klagenfurter Altweibersommer besser genießen als auf zwei Rädern? Wir haben uns auf die Suche nach den schönsten Radtouren gemacht, die Sport, Natur und Kulinarik perfekt kombinieren.

(c) Lukas Lenhardt

Von Bergen und Schlössern  

Mit dem Fahrrad von der Innenstadt hinaus zum Wörthersee, vorbei am Naherholungsgebiet Kreuzbergl bis zum Falkenberg. Eine angenehme, dennoch ausgiebige Genusstour, auf der sich die Schönheit des Klagenfurter Herbstes in voller Pracht präsentiert und die zudem noch echte Kulinarik-Highlights bietet. Wir starten die Tour vom Neuen Platz, radeln den idyllischen Lendkanal entlang durch den Europapark bis zur Ostbucht des Wörthersees. 

Entlang des Radwegs neben dem See – den die Herbstsonne übrigens in einer traumhaft-schönen Farbe strahlen lässt – geht es weiter bis nach Krumpendorf zum Kropfitschbad. Der Weg führt weiter Richtung Norden zu den Hallegger Teichen.

Naturschutzgebiet Hallegger Teiche

Die Hallegger Teiche sind eine Gruppe von drei Teichen, die in der sogenannten „Hallegger Senke“ zwischen Krumpendorf, Klagenfurt und Wölfnitz liegen. Besonders an sonnigen Herbsttagen wirkt dieses unberührte, dennoch stadtnahe Naturjuwel, richtig beruhigend. Das bunte Laub, das sich im Wasser spiegelt, bietet ein herrliches Naturschauspiel. Durch das Naturschutzgebiet führen auch einige Wander- und Spazierwege, die sich ebenso für eine herbstliche Erkundungstour eignen.

Urig-bodenständig Essen im Gasthof Pisl

Wer jetzt schon hungrig ist, der kann sich von den Hallegger Teichen auf nach Görtschach machen und beim Tradtionsgasthof Pisl einkehren. Seit 1492 hat man sich hier der Gastfreundschaft verschrieben – Kärntner Köstlichkeiten mit viel Liebe und Sorgfalt zubereitet landen auf dem Teller: Kasnudel, Maischerl, Beuschel oder Brettljause mit Spezialitäten aus der eigenen Landwirtschaft – wer die Kärntner Küche mag, wird hier sicher fündig, auch Vegetarier kommen auf ihre Kosten. 

Görtschach 5, 9201 Krumpendorf
www.pisl.at

Schloss Hallegg 

Von den Hallegger Teichen lässt es sich genüsslich weiter radeln – und zwar in Richtung des gleichnamigen Schlosses Hallegg, das in dieser Form hier bereits seit dem 16. Jahrhundert thront. Die Innenhöfe zählen zu den schönsten in Österreich, sind öffentlich zugänglich und deshalb auf jeden Fall einen kurzen Abstecher wert! 

(c) TRK

Wirtshaus mit Tradition: Der Stopper

Vorbei am Schloss Hallegg führt die Radtour nach Tultschnig, wo seit Juni 2021 das Wirtshaus „Stopper“ von Wirt Hannes Pischler geführt wird, der seine Kochkünste zuvor im Wispelhof und im Heidi-Hotel am Falkert beweisen konnte. Verwöhnt wird man drinnen wie draußen mit regionalen Speisen und saisonalen Tagesempfehlungen sowie Kärntner Jause. 

Tultschnigstraße 52, 9061 Klagenfurt am Wörthersee
www.derstopper.at

Weiter oder retour?

Zurück gibt es nun zwei Möglichkeiten: Über die Tultschnigstraße gelangt man zurück zur Trettnigstraße, die wieder nach Krumpendorf führt. Von dort aus kann entlang des Wörthersees vom Kropfitschbad aus ins Stadtzentrum pedaliert werden. 

Wer mehr möchte, kann über das Schloss Seltenheim und den Golfclub, weiter über Lendorf mit der Khevenhüller Kaserne zum Schloss Mageregg radeln und erst dann den Glanradweg zurück ins Zentrum nehmen.

(c) TRK

Schloss Mageregg und GenussWirt

Wer sich auf den Weg zum Schloss Mageregg macht, der sollte unbedingt auch einen kurzen Stopp beim Wildtiergehege einlegen und die Rehe und Hirsche im goldenen Herbstlicht beobachten. 

Kulinarisch verwöhnen lassen kann man sich im GenussWirt Mageregg, wo Küchenmeister Franz Mlakar Kärntner Schmankerl, Wildspezialitäten und leichte Gerichte serviert. Als Partner des “Genussland Kärnten” legt man hier besonders großen Wert auf regionale, hochwertige Produkte – man kocht zeitgemäß und im Wechsel des saisonalen Angebots. 

Magereggerstraße 175, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
www.genusswirt-mageregg.at

(c) IG, genusswirt.mageregg

Tipp: Wem der Sinn mehr nach Genuss und weniger radeln steht, der kann das Schloss Mageregg auch ganz schnell über den Glanradweg vom Stadtzentrum erreichen und eine kurze Radtour mit ausgiebigem Essen verbinden! 

Virunum-Tour: Von Klagenfurt auf den Magdalensberg

Mountainbike-Freunde aufgepasst! Die Virunum-Tour ist eine herrliche Ausfahrt von Klagenfurt nach Maria Saal und Ottmanach auf den Magdalensberg. Offroader nehmen den Weg über Annabichl und den Maria Saaler Berg (Achtung: Übung gefragt!), wer gemütlich dahin treten möchte, der kann über die St. Veiter Straße den Radweg entlang der Glan nach Maria Saal nehmen, wo bereits der erste Schmankerl-Stopp wartet.

Mostschenke Mesnerhaus

Maria Saal liegt auf geschichtsträchtigem Boden. Dort befand sich nämlich vor vielen tausend Jahren die Stadt Virunum, die auch Namensgeber der Tour ist. Das Freilichtmuseum Maria Saal beherbergt bäuerliche Haus- und Hofformen aus den verschiedensten Landesteilen, die einen Einblick in die Wohn- und Wirtschaftsweise vergangener Zeiten geben. 

Kulinarischer Hotspot seit 2021 ist die Mostschenke Mesnerhaus – eine Traditionsschenke mit vielen Jahren Geschichte, der die jungen Gastwirte Katrin Grünewald und René Gallmayer neues Leben einhauchen: Zünftige Jause aus regionalen Produkten und kühles Hirter Bier sind selbstverständlich. Die verwendeten Lebensmittel beziehen die beiden aus unmittelbarer Umgebung, die nicht nur essbare Schätze beherbergt, sondern auch zu einer ausgiebigen Pause einlädt. 

Museumweg 10, 9063 Maria Saal
www.facebook.com/Mostschenke-Mesnerhaus

(c) Lukas Dürnegger

Gipfel-Genuss am Magdalensberg

Ab jetzt ist auf der Virunum-Tour richtig Beinkraft gefragt. Von Maria Saal nach Ottmanach folgt man der Beschilderung über das herrlich-verträumte Stutterer Moos umgeben von bunten Laubbäumen durch das Ortsgebiet, bis es steil bergauf zum Gipfelhaus geht. 

Die Gasthaus- und Hotelbetreiber der Familie der Skorianz bieten auf über 1000 Metern Seehöhe hervorragender Kärntner Küche mit einem unglaublichen Ausblick. Mit Liebe und stets von Hand zubereitet, lässt es sich nach Herzenslust schlemmen. Auf der Terrasse kann man die Herbstsonne so richtig genießen, sollte es windig oder kühler sein, fühlt man sich auch in der gemütlichen Stube auf Anhieb wohl.

Magdalensberg 16, 9064 Magdalensberg
www.hotel-magdalensberg.at

(c) Lukas Dürnegger

Zurück nach Klagenfurt geht es entweder bergab über die asphaltierte Straße oder durch den Wald: Ein breiter Weg, ein wenig unwegsames Gelände, aber schön übersichtlich und mit Spaß-Garantie. Weiter geht es über Ottmanach wieder nach Maria Saal und neben dem Glan-Fluss nach Klagenfurt. 

Der Drauradweg 

Auch am anderen Ende der Stadt warten herbstlicher Rad-Genuss und Feinschmeckerei, ist es doch Klagenfurts nächst gelegener Startpunkt des bekannten Drauradweges. Und der ist nicht nur im Sommer ein Highlight für Zweirad-Fans: Von den Drei Zinnen in die Sonnenstadt Lienz, von der oberen Drau in die Kulturstadt Spittal, von Villach in den Landschaftsgarten des Rosentals in die Büchsenmacherstadt Ferlach ins lauschige Jauntal – ja, auf dem Drauradweg gibt es einiges zu entdecken. Wir haben uns die Etappen 4 und 5 genauer angesehen: Das Rosental mit Ferlach und St. Margarethen und Südkärnten bis zum Klopeiner See. 

Kärntens Garten Eden: Das Rosental

Von Klagenfurt erreicht man den Drauradweg am besten über Maria Rain, ein Stück entlang des Sattnitz-Radweges und dann weiter über die Rosentalerstraße bergauf. Von Maria Rain führt der beschilderte Weg über die Kraftwerks-Brücke. Nun kann man dem Drauradweg nach rechts Richtung Villach folgen oder eben nach links nach Südkärnten, das den vorletzten Abschnitt des Drauradweges markiert. 

Radeln durch unberührte Natur

Der Drauradweg ist besonders im Herbst und abseits der Hauptsaison ein Spektakel. Links und rechts umgeben von herrlicher Natur, vielen bunt-gefärbten Bäumen und stets Ausblick auf das strahlend-türkise Wasser der Drau radelt man gemütlich ohne Steigung und auf einem bestens präparierten Weg (ideal auch für Gravel Bikes!!!) der Beschilderung entlang. 

Wenig Asphalt, keine Autos, dafür jede Menge Erholung. Vorbei an Fischern geht es Richtung Glainach über zwei Brücken nach Gallizien. Hier beginnt ein besonders schöner Teil der Strecke, denn hier wachsen so viele verschiedene Bäume und Pflanzen neben dem Wasser, dass man sich fühlt, als wäre man in einer völlig anderen Welt. Speziell der Abschnitt, der bereits zum Ferienresort der Fishery Steffan gehört, erinnert an das Dickicht eines Urwalds – auch in den Herbstmonaten. Einzigartiges Farbenspiel garantiert! 

(c) Gert Steinthaler, KW

Fischerparadies mit ausgezeichneter Küche: Fishery Steffan

Ein echter place to be für Angel-Liebhaber und Gourmets! Während die Fischer in den Blockhütten ihr Petri Heil feiern, können auch Nichtangler alle Annehmlichkeiten der Anlage in Form eines Naturbadeteiches und einem ausgezeichneten À-la-carte Restaurant genießen. 

Neben traditioneller Küche servieren die erfahren Küchen- und Restaurantmitarbeiter auch internationale Klassiker und kreative vegetarische Alternativen, auch erlesene Weine serviert man mit Vorliebe. 

Seidendorf 1, 9122 St. Kanzian Klopeiner See 
www.fishery-steffan.at

(c) Lukas Lenhardt

Herbstradeln ist für alle Geschmäcker ein Genuss

Klagenfurt ist nicht nur im Sommer, sondern auch im Herbst ein idealer Ausgangspunkt für Radausflüge – und das für Sportbegeisterte und Feinschmecker gleichermaßen. Viele Restaurants und Gasthäuser sind vom Stadtzentrum einfach mit dem Fahrrad für die ganze Familie zu erreichen und führen über tolle Radwege mitten durch die wunderschöne Natur, die die Kärntner Landeshauptstadt umgibt. Also: Schwingen sie sich auf den Sattel und genießen sie Landschaft, Gastfreundschaft und Gaumenfreuden auf zwei Rädern! 

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