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Kärntens schönste Ausflugsziele wie Wildensteiner Wasserfall
(c) KW, Gert Steinthaler

Inhaltsverzeichnis

Die schönsten Outdoor-Ausflugsziele im Frühling

Auf die Plätze, fertig, raus! Der letzte Schnee von den Bergen verschwindet und man weiß: der Frühling ist da. Auch wenn es zwischen Grat und Gipfel noch etwas kühl ist, so können wir in und um Klagenfurt den Frühling dieser Tage schon gebührend willkommen heißen – und dafür gibt es allerhand Möglichkeiten.

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Ist es denn schon „aper“? Am 20. März war meteorologischer Frühlingsbeginn. Bei uns in Klagenfurt dient dieses Datum aber nur der groben Orientierung. Wenn die Berge „aper“ sind, dann sind sie schneefrei, bzw. lässt sich die Schneeschmelze deutlich vom Tal aus erkennen. 

Das Wort leitet sich von „Ausaperung“ ab – dem Abschmelzen einer Schnee- oder Eisdecke. Während sich der Winter in den Bergen also Meter für Meter verabschiedet, erwacht die Natur im Tal bereits zu neuem Leben und lädt zum Aktivsein unter freiem Himmel.

Herrliche Radtouren, gemütliche Wanderungen, Action und Entspannung warten. Wenn uns die ersten warmen Sonnenstrahlen wieder auf der Nase kitzeln, ist es Zeit für Aktivitäten außerhalb der eigenen vier Wände. Wir haben uns auf die Suche nach den schönsten Outdoor-Ausflugsziele in und rund um Klagenfurt gemacht und geben Tipps, wie auch bereits bekannte Ausflugsziele völlig neu erlebt werden können.

Ein Klassiker: Die Zillhöhe am Kreuzbergl

Gemütlich, flott oder energiegeladen. Der Aufstieg auf die Zillhöhe über den Klagenfurter Hausberg – das „Kreuzbergl“ – erfolgt wie es beliebt. In dem wohl bekanntesten Naherholungsgebiet Klagenfurts findet sich ein herrliches Terrain für vielerlei Aktivitäten wie Laufen, Nordic Walking oder Wandern. Familien mit Kindern können hier auf unzähligen Wegen den Wald erkunden, Trailrunner sprinten über Wurzeln, auch Fitnessfreaks finden am Kreuzbergl Outdoor-Geräte, um sich so richtig auszupowern. 

Von hier ausgehend finden sich mehrere Möglichkeiten, Richtung eigentlichem Ziel – nämlich der Zillhöhe – aufzubrechen. Oben angekommen, hat man einen herrlichen Ausblick über den Wörthersee.

Im Westen kann man die Marina von Krumpendorf, das Parkbad, Reifnitz und den Pyramidenkogel, sowie die Hallegger Senke sehen. Im Süden erstreckt sich die Maiernigg Alpe und die Aussicht von der Zillhöhe ermöglicht einen tollen Blick auf die Karawanken. Und dabei sei eines gesagt: Der Ausblick wird auch nach mehreren Besuchen nicht langweilig! 

Ein möglicher Startpunkt Richtung Zillhöhe ist die Kreuzberglkirche am Ende der Radetzkystraße. Von dort aus geht es ein paar Höhenmeter nach oben über den Volkmannweg zur Kreuzberglwiese, einem wahren Eldorado für Kinder und Hunde. 

(c) Tine Steinthaler

Oder man startet beim Gasthaus Fischerwirt, von wo aus man ebenfalls über den Wanderweg 11, vorbei an den unteren Kreuzbergl-Teichen, bis zum oberen Kreuzberglteich gelangt. Weiter über die Kellerstraße und den Atzgrubenweg erreicht man den Orientierungspunkt „Weißer Hirsch“. Hier soll der Legende nach ein leuchtend heller Hirsch mit Kreuz zwischen dem Geweih erschienen sein. 

Gerade aus geht es weiter durch den Wald, während der Ausblick auf die Karawanken immer schöner wird. Nach gut einer Stunde erreicht man die Zillhöhe mit ihrem bekannten Pavillon, der nach einem Brand im Jahr 2014 wieder komplett aufgebaut wurde. 

Zurück geht es entweder über den schon zurückgelegten Weg oder man nimmt gleich die Stufen hinab. Eine Tafel macht mehr Lust, diesen Weg zu nehmen, führt er doch zum Weingut der Stadt Klagenfurt auf die Seewiese der Stadtwinzer. 

(c) Tine Steinthaler
(c) Tine Steinthaler

Rad-Tour zum Wildensteiner Wasserfall

Wer einen ganztägigen Ausflug plant, der sollte einen Drahtesel-Ritt von Klagenfurt nach Maria Rain über den Drauradweg zum Wildensteiner Wasserfall in Gallizien versuchen. Der höchste freifallende Wasserfall Europas ist ein Naturdenkmal, das unter dem Hochobir-Gipfel liegt.

Das Rad kann am Parkplatz gelassen werden, danach folgt der serpentinenartige Aufstieg zum Wasserfall, im letzten Drittel wird es dann ein wenig steiler. Mit jedem Schritt kommen das Rauschen und die erfrischende Kühle des Wasserfalls näher. 

Auf der Plattform beim Wildensteiner Wasserfall sind Sitzgelegenheiten eingerichtet, Gäste können sich hier ausruhen und den Anblick auf den Wasserfall genießen, der aus der senkrechten Felswand hervorbricht und 54 Meter hinab fällt. Wem die Waden müde geworden sind, der findet Stärkung im Gasthaus Zenkl oder im Gasthaus Wildensteiner Wasserfall, die ihr Essen auch To-Go anbieten; – es lässt sich also umgeben vom entfernten Rauschen des Wasserfalls jausnen. 

Wer mit dem Auto kommt oder immer noch nicht müde ist, kann den Ausflug zum Wasserfall auch mit einem Abstecher zu den Resten der Ruine Wildenstein verbinden. Rechts vom Wasserfall führt ein Pfad zum Hochobir, nach rund einer Viertelstunde überquert man, nach einem kurzen Abstieg, den Zufluss zum Wasserfall und steigt nun rechts vom Wildensteiner Bach nochmals rund zehn Minuten auf, um hoch über dem Wasserfall zunächst eine tolle Aussicht auf Gallizien zu genießen und hinterher die Mauerreste der Ruine zu besuchen. 

(c) KW, Gert Steinthaler

Gustav Mahler Komponierhäuschen

Der Komponist und Wiener Hofoperndirektor Gustav Mahler war immer auf der Suche nach einem ruhigen naturbelassenen Ort, an dem er sich inspirieren lassen konnte, um seine gewaltigen symphonischen Werke zu schaffen. Dieses Plätzchen fand er in Maiernigg, unweit des gleichnamigen Strandbades. 

Kombiniert mit einer kurzen Wanderung genießt man hier Natur und Geschichte gleichermaßen: Denn auch wenn das Komponierhäuschen einmal nicht geöffnet ist, umgibt es doch eine ganz besondere Aura, die wohl auch Mahler verspürt hat, der sich selbst als „Ferienkomponist“ bezeichnete. 

Wer vom Parkplatz aus startet, den führt ein kurzer Wanderweg vorbei an einer kleinen Ruine und einem Fluss über einen kurzen Anstieg zum Komponierhäuschen, von wo aus sich ein einzigartiger Blick auf das Türkis des Wörthersees offenbart. 

Die kleinen Sitzgelegenheiten vor dem Haus eignen sich perfekt für eine gemütliche Jause. Wer den Ausflug ein wenig ausdehnen möchte, der kann die Wanderrunde über die Spintikteiche durch das Sattnitz-Naturschutzgebiet nehmen und sich dort in aller Ruhe von Mutter Natur berieseln lassen. 

(c) Pixelpoint Multimedia

Naturjuwel nahe der Stadt

In der Gemeinde Ebenthal, nur wenige Minuten vom Klagenfurter Südring entfernt, findet sich neben dem berühmten Kalmusbad an der Sattnitz verborgen im Wald ein echter Kraftplatz.

Besonders ab März, wenn sich die ersten Frühlingsboten ihren Weg durch den kalten Boden bahnen und die Bäume wieder grüner werden, erstrahlt der Ebenthaler Wasserfall in einem einzigartigen Licht, das große und kleine Besucher in seinen Bann zieht. 

Vom Parkplatz des Kalmusbads oder direkt vom Zentrum Ebenthal lässt es sich ganz gemütlich zu diesem Naturschauspiel spazieren. Keine großen Anstiege, sondern angenehme Wege – entweder über eine Landstraße oder einen Trampelpfad – führen zum Wasserfall. 

Wer möchte, kann vom Stadtzentrum zum Wasserfall pedalieren: Vom Startpunkt in der Altstadt geht es nach Norden bis zum Glanradweg nach Ebenthal und weiter entlang der Sattnitz über das Kalmusbad. Am besten findet man ihn, indem man einfach dem Rauschen folgt – belohnt wird man mit einem großartigen Blick auf das tosende Wasser. 

Kalmusbad
(c) Wolfgang Handler

Yoga-Wanderweg

 Ja, die Kombination aus gemütlichem Wandern und Yoga ist definitiv einen Ausflug wert! „Namasté“ lautet das Motto am Yoga-Weg entlang der Teufelsschlucht in Velden. Jeder, der sich hierher begibt, wird überrascht sein: Fernab spiritueller Weisheiten ist der romantische Teufelsgraben einfach ein richtig magischer Ort. 

Was es mit dem Yoga-Weg auf sich hat? Im Teufelsgraben tritt man durch ein altes steinernes Viadukt in einen wunderbaren Naturraum ein, in dem sich das Rauschen des Baches und der Bäume doppelt gut wahrnehmen lässt, wenn man den besonderen Beschilderungen folgt: Der Wörthersee-Yogaweg bietet den Aufbau und die Abfolge einer klassischen Yogastunde mit Körper-, Atem- und Achtsamkeitsübungen. Die in den jeweiligen Stationen detailliert beschriebenen Yogaübungen trainieren sowohl die Körperspannung, als auch die Beweglichkeit. Die Achtsamkeitsübungen unterstützen dabei, die Kraft der Gegenwart zu spüren und zu genießen.

(c) Wörthersee Tourismus GmbH, Gollner

Die Anreise erfolgt von Klagenfurt entweder über die A2 oder über die Bundesstraße über Krumpendorf und Pörtschach, gratis Parkmöglichkeiten gibt es bei der Eishalle. Wer also in Sachen Entspannung beim Wochenend-Ausflug noch ein Stückchen weiter gehen möchte, ist im Teufelsgraben definitiv an der richtigen Adresse! 

Ein kleiner Tipp: Das Sonnenlicht, das durch die Baumkronen schimmert, macht den Teufelsgraben auch zu einem wunderbaren Foto-Spot – und das nicht nur für eingefleischte Yogis und Yoginis. OM! 

Weitere Infos: www.yoga.woerthersee.com

Mit Beinkraft hoch hinaus 

 Wer kennt ihn nicht, den berühmten Holzturm hoch über dem Wörthersee? Dabei ist der Pyramidenkogel weit mehr als eine Touristenattraktion. Wenn man es richtig macht, dann wird selbst die Anreise dorthin zum Erlebnis! Warum also nicht mal mit dem Fahrrad hinauf? 

Wer von Klagenfurt startet, für den geht es über den Radweg nach Krumpendorf, über Pörtschach bis nach Velden, wo wir das Seeufer verlassen und über einen ersten Anstieg nach Schiefling gelangen. Von dort aus geht es bergab zum Keutschachersee und gleich wieder bergauf in Richtung Turm. Dabei empfehlen sich entweder ein E-Bike oder entsprechend trainiert Beinmuskeln…

Natürlich kann man aber auch vom Parkplatz beim Kreisverkehr in der Nähe des Keutschacher Gemeindestrandbads starten! Der Anstieg zum endgültigen Ziel ist dann zwar nicht sehr lange, dafür aber recht intensiv. Dafür ist die Ankunft beim Pyramidenkogel umso besser: Für einen kurzen Besuch auf dem 54 Meter hohen Turm sollte man sich dann auf jeden Fall Zeit nehmen. 

Der welthöchste Aussichtsturm aus Holz begeistert von unten neben seiner einzigartigen, elliptischen Bauweise selbstverständlich auch von oben mit einem atemberaubenden Panorama. Hier genießt man aus 905 Metern Seehöhe einen einzigartigen Rundblick über Kärnten und seine beeindruckende Seenlandschaft über die Karawanken und Julischen Alpen bis in die Nockberge im Norden.

(c) Kärnten Werbung, Tine Steinthaler
(c) Kärnten Werbung, Tine Steinthaler

Auf den Spuren vergangener Zeiten in Maria Saal

Die nahe gelegene Marktgemeinde Maria Saal befindet sich auf geschichtsträchtigem Boden. Hier lag in der Zeit der römischen Provinz Noricum die Hauptstadt Virunum. Das Freilichtmuseum Maria Saal beherbergt bäuerliche Haus- und Hofformen aus den verschiedensten Landesteilen, die einen Einblick in die Wohn- und Wirtschaftsweise vergangener Zeiten geben.

Auch für Kärnten typische vorindustrielle Anlagen aus dem 18. und 19. Jahrhundert wie Floder- und Radmühlen, eine Sägemühle, ein Kalkofen und eine Brückenwaage sind zu sehen. Im Rundgang sind Bauern- und Kräutergärten und Zaunformen zu bestaunen. Insgesamt bieten 36 Museumsobjekte aus sechs Jahrhunderten Einblicke in die bäuerliche Lebens- und Arbeitswelt Kärntens.

Und wer schon einmal da ist, der sollte auch dem Herzogstuhl einen Besuch abstatten – er zählt zu den bekanntesten Rechtsdenkmälern des europäischen Raumes. Hier wurden die Kärntner Fürsten in deutscher und slowenischer Sprache bis Ende des 16. Jahrhunderts angelobt.

(c) Wolfgang Handler

Für Adrenalinjunkies & Wanderlustige

Anfang Mai öffnet auch die Tscheppaschlucht in Ferlach wieder ihre Pforten. Wer das Klagenfurter Becken über die Rosentaler Straße, die Hollenburg und die Drau in Richtung Slowenien verlässt, der begibt sich auf geradem Weg in den wohl schönsten Natur- und Abenteuerspielplatz Kärntens – und das in weniger als 30 Minuten Autofahrt. 

Sie bietet ein einzigartiges Schauspiel, das Groß und Klein die gewaltige Kraft der stürzenden Wasser und die leuchtende Pracht seltener Blumen erleben lässt. Der absolute Höhepunkt der Wandertour durch die Tscheppaschlucht ist der Tschaukofall mit dem Felsentor und der berüchtigten Teufelsbrücke. Der Loiblbach hat hier über Jahrmillionen eine tiefe Schlucht in die eindrucksvollen Felsen geformt – rundherum erstreckt sich eine einzigartige Flora, wie sie nur in subalpinen und alpinen Höhenlagen zu finden ist. 

Auf all jene, die nach dem spektakulären Ausflug durch die Schlucht noch nicht genug haben, wartet zwischen dem Eingang zur Tscheppaschlucht und dem Parkplatz der Waldseilpark mit Flying Fox. Ein Erlebnisraum, der in den natürlich gewachsenen Baumbestand gebaut wurde und damit nicht nur spannende, sondern auch umweltfreundliche Aktivitäten für seine Besucher bietet. Das absolute Highlight ist mit Sicherheit der längste Flying Fox Österreichs mit einer Länge von 600 Metern, wo Kinder und Erwachsene an einem Seil rasant auf den weichen Waldboden zuflitzen – und das 42 Meter über der legendären Tscheppaschlucht. 

Weitere Infos: www.tscheppaschlucht-ferlach.at

(c) Lukas Dürnegger

Nichts wie raus in den Frühling

Wenn sich auch der letzte Nebel verzogen hat, und das letzte Eis geschmolzen ist, dann gibt es in und um Klagenfurt eine ganze Menge zu erleben. Am besten man packt immer Sonnenbrille und Regenjacke ein, um für alle Eventualitäten des zwischendurch launischen Wetters gerüstet zu sein. Frische Luft, Abenteuer und Erholung – und das ganz im eigenen Tempo und nach individuellen Ansprüchen: So präsentieren sich unsere Frühlings-Ausflugsziele, die einfach Lust auf Zeit im Freien machen, ohne von Corona-Maßnahmen abhängig zu sein. Viel Spaß! 

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